Umweltfreundlich mit dem Bus fahren – statt mit dem Auto

Umweltfreundlich mit dem Bus fahren - statt mit dem Auto 

Eine der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes der  Gemeinde Hohenbrunn ist die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs.   Die AGENDA 21 Hohenbrunn unterstützt diese Maßnahme durch Öffentlichkeitsarbeit. Mit  diesem Artikel wollen wir Ihnen zeigen, dass der neue MVV- Busfahrplan neben einigen Änderungen  eine verbesserte An- und Einbindung  für Hohenbrunn bringt – so dass es sich lohnt, öfter mal auf das Auto zu verzichten und stattdessen den Bus zu nutzen.


Buslinien

Auszug aus dem MVV Busfahrplan

 

Mit dem MVV-Fahrplanwechsel im Dezember 2015 ist einiges anders geworden …

Der Bus in Hohenbrunn hat jetzt die Nummer 214 (früher 241). Endstationen sind jeweils der S-Bahnhof Hohenbrunn und das Altenheim in Riemerling. Neuerdings gibt es in Hohenbrunn 3 Haltestellen: Dorf-, Hubertus- und  Bahnhofstraße (an der Taufkirchner Straße Nähe „Alter Wirt“). Die Haltestelle Dorfstraße zu finden ist nicht ganz einfach. Sie ist nämlich Ecke Kirchstockacher/Höhenkirchner Straße.

Wie früher kann man in 6 Minuten vom Dorf Hohenbrunn in das Brunnthaler Einkaufzentrum im Gewerbegebiet Nord fahren, um dort zum Beispiel in einem der vielen Geschäfte einzukaufen. Die oft überfüllten Parkplätze können einen kalt lassen. Dafür muss man auf die Uhr schauen, um rechtzeitig vor der Rückfahrt an der Haltestelle bzw. zuvor an der Kasse zu sein. Neu ist, dass der Bus 214 jetzt auch samstags und sonntags fährt. Er verkehrt regelmäßig jede Stunde, werktags zu Stoßzeiten auch öfter.  Ein Fahrplan ist sehr zu empfehlen. Es gibt ihn kostenlos im Rathaus beim Bürgerbüro gleich links nach dem Eingang. Dort liegen zwei kleine Fahrpläne für die Busse 214 und 241 auf, sowie ein größerer für alle Busse unserer Region. Die Routen sind durch farbige Linien auf einen Blick zu sehen.

Der Bus 241 fährt die Ottostraße entlang und dürfte insbesondere für die Riemerlinger Bürger  interessant sein. Der 214er fährt auch die Ottostraße entlang - wie gesagt bis zum Altenheim - und von dort über die Ottostraße usw. zurück nach Hohenbrunn.

Es gibt viele Möglichkeiten in eine der vielen anderen Linien umzusteigen. Eine nützliche Alternative, wenn die S-Bahn mal ausfällt. Besonders hinzuweisen ist auf den Bus 210, der neuerdings auch das Brunnthaler Gewerbegebiet anfährt. Er verkehrt hauptsächlich auf der Rosenheimer Landstraße im 10-Minuten-Takt bis zum S- und U-Bahnhof Neuperlach.

Im großen Fahrplan wird auch das MVV-Tarifsystem erklärt. Vorteilhaft ist es natürlich, wenn man eine Monatskarte besitzt, sonst kostet ein Einzelfahrschein mit dem Bus (bis 4 Haltestellen) 1,40 Euro, mit der Streifenkarte (1 Streifen) 1,30 Euro. Übrigens: Das vorher genannte Brunnthaler Einkaufszentrum befindet sich noch im MVV-Innenbereich und deshalb gilt hier auch die entsprechende Monatskarte.

 

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Projekte 2015

Die Projekte der AGENDA21 Hohenbrunn in 2015.

Im Folgenden sind Projekte beschrieben, die wir im Jahr 2015 getrieben haben.

„Hohenbrunn summt“ -  unter diesem Motto hat sich die AGENDA21 Hohenbrunn, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Ökologie“ der Pfarrei St. Magdalena , intensiv mit dem Thema „Bienen und Nutzinsekten“ beschäftigt. Mit Vorträgen und Aktionen sowie regelmäßigen Tipps im Gemeindeblatt wurde informiert und dazu angeregt Gärten, landwirtschaftlich genutzte und öffentliche Flächen bienenfreundlich zu gestalten. Vielleicht kann es so längerfristig gelingen, in unserer Gemeinde vergessenen Blütenreichtum und Schutz- und Lebensraum für Nutzinsekten zurückzugewinnen.

Magerflächenentwicklung  - passend zu unserem Projekt "Hohenbrunn summt", hat sich die AGENDA21 der Entwicklung von Magerflächen angenommen  (denn  Magerflächen sind eine Voraussetzung für den Erhalt und Förderung der Artenvielfalt und des Nahrungsangebots für Bienen & Co.) Wir sehen in der Gemeinde einige Potenzialflächen, die näher untersuchet werden sollten. Mitte des letzten Jahres gab es dazu einen gemeinsamen Ortstermin der AGENDA21 Hohenbrunn, dem Landschaftspflegeverband  und der Unteren Naturschutzbehörde (UNB), bei dem die vorgeschlagenen Flächen bezüglich der Fauna und Flora bewertet wurden. Als besonders interessant und wertvoll wurde dabei das alte Rangiergleis in der Muna befunden. Das Protokoll des Treffens wurde an die  Gemeindeverwaltung geschickt, die einen runden Tisch einberufen möchte um das weiterer Vorgehen zu klären.

Durchgehende Radwegbeschilderung - Radwege anderer Gemeinden enden an der Ortsgrenze Hohenbrunn. Ein Projektteam der AGENDA21 Hohenbrunn hat sich zum Ziel gesetzt die Radwegbeschilderung auch in Hohenbrunn durchgängig zu gestalten. Die AGENDA21 Hohenbrunn hat dazu Erkundungsfahrten durchgeführt, detaillierte Vorschläge erarbeitet und diese der Gemeindeverwaltung vorgestellt. Nach einer gemeinsamen Ortsbegehung im Frühjahr sollen weitere Schritte festgelegt werden.

Verleih von Lastenrädern -  zusammen mit der AGENDA21 Ottobrunn-Neubiberg und der der AWO Nachbarschaftshilfe wurden Lastenfahrräder zum kostenlosen Gebrauch für jedermann beschafft und um den Einkauf ohne Auto zu unterstützen. Mit den beiden zur Verfügung stehenden Rädern können Lasten bis zu 50 Kilogramm beziehungsweise bis zu 150 Kilogramm (inkl. Fahrer) transportiert werden.

Information und Reservierung:
Tel.: 0162/4815455, email: info@immermobil.info

Unterstützung beim Angebot der Gemeinde zur „Erweiterten Energieberatung“ - die Gemeinde bietet seit letztem Jahr eine erweiterte Energieberatung an. Die AGENDA21 unterstützt die Gemeinde bei dieser Aktion unter anderem durch Stromspartipps, die bei der Beratung mitgegeben werden. Diese Tipps liegen auch im Rathaus aus.

Tag der erneuerbaren Energien - Die AGENDA21 Hohenbrunn beteiligte sich auch 2015 wieder mit einer Aktion. Bei Familie Braun in Hohenbrunn wurde gezeigt, wie sich durch den Einsatz von Solarthermie, Pelletheizung, Kachelofen, Photovoltaik, großer Pufferspeicher und eines Nahwärmenetzes in Verbindung mit einer passenden Steuerungstechnik, Energie und damit auch Geld einsparen lässt - ohne auf Komfort verzichten zu müssen.

Veranstaltung zu den momentan gültigen Förderungsmöglichkeiten - Maßnahmen zum Klimaschutz werden von Staat, Land und Gemeinde in vielfältiger Weise unterstützt, aber es ist nicht einfach einen Überblick über all die Fördermaßnahmen zu bekommen. Die AGENDA21 Hohenbrunn veranstaltete einen Informationsabend um zu zeigen, welche Fördermöglichkeiten aktuell gegeben sind und auch wie und wo diese sinnvoll eingesetzt werden können.

 

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So werden Garten und Balkon insektenfreundlich

Auch den kleinsten Garten insektenfreundlich zu gestalten, ist gar nicht schwer – man muss nur wissen wie. Christine Nimmerfall, Umweltberaterin und Kräuterpädagogin berichtete am 12. Mai einem interessierten Zuhörerkreis im Pfarrsaal St. Stephanus, worauf es ankommt und sie hat für uns eine detaillierte Pflanzliste für Blumenbeet, Balkon und Terrasse zusammengestellt.

Sie sollten Blumenarten mit ungefüllten oder halb gefüllten Blüten den Vorrang geben. Bei gefüllten Blüten wurden die Staubblätter durch Züchtung zu Blütenblättern umgewandelt. Ein typisches Beispiel dafür sind sog. Edelrosen. Sie sehen zwar prächtig aus, Pollen produzieren solche Blüten aber kaum mehr. Blütenpollen sind aber eine wichtige Eiweißquelle für unsere Nutzinsekten. Fehlt Pollen, so werden etwa Bienen schwach und anfällig für Krankheiten. Außerdem: Gefüllte Blüten verwehren oder erschweren den Insekten den Zugang zum Nektar, der von Honigdrüsen am Blütenboden gebildet wird und eine wichtige Insektennahrung ist. Zuckersüßer Nektar liefert z.B. den Bienen die notwendige Energie zum Fliegen, Arbeiten im Stock und Wärmen. Gute Nektarproduzenten sind u.a. die Blüten von Beerensträuchern, allen voran die Himbeere, aber auch Küchenkräuter – lassen Sie diese deshalb immer zum Teil ausblühen.

Bienen, Hummeln, Fliegen, Schmetterlinge bevorzugen unterschiedliche Blütenformen.  Während Bienen die meisten Blüten besuchen, sie lecken den Nektar, sind Hummeln mit ihrem relativ hohen Körpergewicht und langen Rüsseln wie geschaffen für Lippenblütler, z.B. das Löwenmäulchen. Schmetterlinge mit sehr langen Saugrüsseln kommen gerne zu Blüten mit Trichtern und Kelchen und Röhrenblüten, wie z.B. Nelken und Kornrade. Fliegen und Schwebfliegen haben hingegen kurze Tupfrüssel, sie sind leicht und lassen sich gerne auf flachen Schalenblüten, wie z.B. ungefüllte Aster oder Schafgarbe, nieder. Wer seinen Garten für viele unterschiedliche Insekten attraktiv gestalten möchte, sollte also mit  unterschiedlichen Blütenformen aufwarten.

Blumen in Balkonkästen bzw. Blumentrögen, die regengeschützt stehen, müssen ausreichend und regelmäßig gegossen werden, denn der Wurzelraum ist sehr begrenzt, und man sollte eine gute Nährstoffversorgung sicherstellen.

Alle Nützlinge im Garten (nicht nur Bestäuberinsekten) brauchen neben Nahrungsquellen auch Unterschlupf. Anleitungen für den Bau einfacher und „gehobener“ Insektenhotels, ihre richtige Platzierung im Garten und ihre optimale Einrichtung findet man im Internet (z.B. www.bund-rvso.de/insektenhotel-bauen.html). Lassen Sie ein paar Winkel in Ihrem Garten unaufgeräumt! Unter Ziegelsteinen oder im Gartenschuppen können Florfliegen unterkommen, sie werden „Blattlauslöwen“ genannt, weil sie u.a.  Blatt- und Schildläuse vertilgen. Auch Marienkäfer halten Blattläuse in Schach, sie sind mit einer Hand voll Stroh oder Hanf als Unterschlupf zufrieden. Laufkäfer ernähren sich von Raupen, für sie kann man in einer Gartenecke Steine und Laub bereithalten. Glücklich kann sich schätzen, wer in seiner Gartenhecke oder unter einem Reisighaufen einen Igel beherbergt oder in kleinen Feuchtbiotopen oder Baumwurzelverstecken Molche zu Gast hat, die sich u.a. von Nacktschnecken ernähren.

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Tag der erneuerbaren Energien 2015

Einladung zum    „Tag der erneuerbaren Energien“
Samstag, den 25.04.2015, 10:00-14:00h
bei Familie Braun, Luitpoldstraße 20,
85662 Hohenbrunn/Luitpoldsiedlung

Was im ersten Moment wie ein Wiederspruch aussieht - Umwelt schützen und dabei  Kosten einsparen – ist möglich. Das hat Familie Braun aus Hohenbrunn bewiesen.
Durch die intelligente Verbindung verschiedener Techniken  ist es Familie Braun innerhalb von 5 Jahren gelungen, die Kosten für den  Energieverbrauch von drei Liegenschaften annähernd zu halbieren.

Am Samstag, den 25.4. -  dem „Tag der Erneuerbaren Energien“ – wollen wir Ihnen  Möglichkeit geben, sich über diese Lösung zu informieren. Der „Tag der der Erneuerbaren Energien“ ist eine  deutschlandweite Initiative, an der, zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl  am 26. April 1986, verschiedene  Nutzungsarten einer nachhaltigen Energiewirtschaft präsentiert werden. Die AGENDA 21 Hohenbrunn beteiligt sich auch heuer wieder mit einer Aktion.

Ab 10:00h können Sie vor Ort bei Familie Braun in Hohenbrunn sehen, wie sich durch den Einsatz von Solarthermie, Pelletheizung, Kachelofen, Photovoltaik, großer Pufferspeicher  und eines Nahwärmenetzes  in Verbindung mit einer passenden Steuerungstechnik,  Energie und damit auch Geld einsparen lässt -  ohne auf  Komfort verzichten zu müssen.   

Franz Braun – der mit dieser Lösung auch den 3ten Platz bei „Energiepreis des Landkreises München“ der  gewonnen hat - wird Ihnen die einzelnen Komponenten zeigen und ihr Zusammenspiel erklären. Er hat großes Fachwissen und wird ihnen ggf. gerne ihre Fragen dazu beantworten. Außerdem wird er einen Ausblick über Vorhaben  geben,  die er für die nächsten Jahre geplant hat um den Energieverbrauch und Kosten noch weiter zu optimieren.

Franz  Braun hat die Anlage selbst designed.  Nach eingehender Projektplanung, die das Festlegen der einzelnen Umbau- und Sanierungsmaßnahmen in einer sinnvollen Reihenfolge, die Recherche von Fördermöglichkeiten, das Erstellen einer Wirtschaftlichkeitsberechnung und die Berücksichtigung von Klima und Umweltschutz Aspekten umfasste, wurde ein Zeitplan erstellt. Beginnend in 2009 wurden Fenster ersetzt und Gebäude gedämmt. 2010 wurde eine PV Anlage installiert und noch im selben Jahr  die Heizung optimiert:  Installation von Solarthermie, Kachelofeneinsatz Tekon und 4.000 l Pufferspeicher. Ein Microwärmenetz, das sich über drei Liegenschaften erstreckt wurde 2011 -2013 in Betrieb genommen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen:  statt ca. 160.000 kWh liegt der Verbrauch bei nun nur noch 90.000 kWh. Die Co2 Einsparungen für alle 3 Liegenschaften in Summe liegt bei jährlich 57,5 Tonnen jährlich.

Wenn Sie sich also interessieren, so schauen Sie am 25sten April doch zwischen 10h und 14h bei Familie Braun vorbei.  Vielleicht ist ja auch die eine oder andere Idee für Sie dabei

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Hohenbrunn summt …

... unter diesem Motto starten wir ein AGENDA21-Projekt, das uns das ganze Jahr 2015 beschäftigen wird. Den Auftakt machen wir mit einem Vortrag von Klaus Vollstädt. Er ist seit vielen Jahren aktiver Hobbyimker und Vorstandsmitgliedim Imkerverein Ottobrunn und Umgebung e.V.

Einladung

 zu einem Informationsabend mit Klaus Vollstädt

BIENEN – HONIGMACHER UND MEHR

Dienstag, 24. März 2015, 19:30 Uhr

Pfarrsaal St. Magdalena, Georg-Kerschensteiner-Str.1, Riemerling

 

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Projekte 2014

Die Projekte der AGENDA21 Hohenbrunn in 2014.

Im Folgenden sind Projekte beschrieben, die wir im Jahr 2014 getrieben haben.

Mitgestaltung des Klimaschutzkonzepts das in diesem Jahr wichtigste Thema für die AGENDA21 ist die intensive Mitarbeit an der Erstellung des Klimaschutzkonzeptes für die Gemeinde Hohenbrunn. Die AGENDA21 war  in allen Arbeitsgruppen der beiden Klimaschutzkonferenzen vertreten und wird auch künftig aktiv an den Einzelthemen mitarbeiten

Pflanzung von vier Wildapfelbäumchen 
am 12. April pflanzte die AGENDA21 am nördlichen Rand der neuen Luitpoldsiedlung vier Wildapfelbäumchen. Der Wildapfel (malus sylvestris) war 2013 „Baum des Jahres“. Er gilt als Bereicherung des Ökosystems, er stützt die Biodiversität, ist Bienenweide und spielt als Genressource eine nicht unerhebliche Rolle.

Elektromobilität zum Anfassen
am 26. April wurde der bundesweite „Tag der Erneuerbaren Energien“ begangen,  Auch die AGENDA21 Hohenbrunn beteiligte sich mit einer Veranstaltung an diesem Aktionstag. Die Besucher konnten sich über die Themen Elektromobilität und  Carsharing informieren - und auch mit einem Elektroauto oder einem Elektrofahrrad Probe fahren.

Informationsbeiträge für unser Gemeindeblatt:

  •  „So wechseln Sie leicht zu Ökostrom und sparen noch Stromkosten“
  • „Legionellen im Ein- und Zweifamilienhaus“ Worauf muss geachtet werden? Was kann getan werden?
  • Im Folgenden finden Sie weitere Themen, die aktuell in Bearbeitung sind:
  • Alle Themen werden in unseren monatlich stattfindenden AGENDA21-Treffen  geplant, diskutiert und der jeweilige aktuelle Status berichtet.

Maßnahmen zur Verbesserung des Nutzinsektenbestandes
um einen Beitrag gegen das Bienensterben zu leisten haben wir vor über sinnvolle Maßnahmen zum  Bienenschutz zu informieren. Geplante Aktionen sind unter anderem:  Vorträge, Artikel im Gemeindeblatt, Info-Radtour und Schulveranstaltungen

Verleih von Radanhängern
zusammen mit der AGENDA21 Ottobrunn wollen wir Fahrradanhänger und auch ein Gespann aus Fahrrad+Anhänger verleihen um den Einkauf ohne Auto zu unterstützen. Ein erster Pilotversuch hierfür soll Mitte September gestartet werden. Standort zum Ausleihen wird voraussichtlich der AWO-Seniorentreff Kaiserstiftung (Rudolf-Diesel-Str. 9 in Riemerling) sein.

Unterstützung beim Angebot der Gemeinde zur „Erweiterten Energieberatung“
die Gemeinde bietet aktuell eine erweiterte Energieberatung an. Die AGENDA21 will hierbei (z.B. mit einer detaillierten Messung des häuslichen Stromverbrauches unterstützen.

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Tag der Erneuerbaren Energien 2014

Elektromobilität zum Anfassen

Am 26. April wurde der bundesweite „Tag der Erneuerbaren Energien“ begangen,  der an die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl  im Jahr 1986 erinnern soll. Auch die Agenda21 Hohenbrunn (Arbeitskreis Energie und Umwelt)  beteiligte sich mit einer Veranstaltung an diesem Aktionstag. Unter dem Motto „Elektromobilität zum Anfassen“ konnten sich die Besucher über die Themen Elektromobilität und  Carsharing informieren – und auch mit einem Elektroauto oder einem Elektrofahrrad Probe fahren.

Neben mehreren Elektrofahrrädern standen auch drei  Elektroautos, die von den Firmen Lautlos durch Deutschland und  Auto-Gott  zu Verfügung gestellt wurden,  zur Probefahrt bereit.

Die Veranstaltung war gut besucht. Mehr als zwanzig interessierte Bürger hatten sich eingefunden und die Elektroautos waren fast ständig auf Testfahrt. Viel Lob gab es für den Nissan Leaf – ein reines Elektroauto, das mit einer Reichweite von bis zu 200km und einer Beschleunigung von  11,5 Sekunden von 0 auf 100km/h überzeugen konnte.  Aber auch der Toyota – der als Hybridfahrzeug die Vorteile eines Elektroautos mit dem eines konventionellen „Benziners“ kombiniert – kam gut an, da damit auch weite Strecken mit einer Tankfüllung zurückgelegt werden können.
Der dritte Wagen war ein Stromos. Dieser Wagen ist eines der Fahrzeuge, die für das E-CarSharing, das die Firma Lautlos durch Deutschland  in Hohenbrunn anbietet,  benutzt wird.   Letztendlich zeigte die Veranstaltung, dass sich die Elektromobilität in den letzten Jahren stark weiterentwickelt hat und schon heute eine sinnvolle Alternative zum gewöhnlichen Auto sein kann.

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Pflanzaktion Wildapfelbäume

Vier Wildapfelbäume für Hohenbrunn
Pflanzaktion der AGENDA21-Hohenbrunn

Schon im vergangenen Jahr entstand der Plan im AGENDA21-Arbeitskreis ENERGIE + UMWELT: Wir pflanzen eine Gruppe von Wildapfelbäumen.

Der Wildapfel (malus sylvestris) war 2013 „Baum des Jahres“. Er gehört zu den Rosengewächsen (Rosaceae), die durch besondere Artenvielfalt auffallen und sich für Kreuzungszüchtungen (dadurch sind allein Hunderte von Apfelsorten entstanden) bestens eignen. Der Wildapfelbaum gilt als Bereicherung des Ökosystems, er stützt die Biodiversität, ist Bienenweide und spielt als Genressource eine nicht unerhebliche Rolle.

Den Wildapfel findet man zwar in fast ganz Europa und Südwestasien, dennoch kommt er nirgendwo wirklich häufig vor, in Deutschland sogar sehr selten, wohl auch deshalb, weil er kaum wirtschaftliche Bedeutung hat und dementsprechend nicht kultiviert wird. Wildapfelholz ist schwer und wenig elastisch, es arbeitet stark und reißt leicht, wird aber wegen seiner Härte gerne zum Drechseln verwendet.

Wildapfelbäume erreichen eine Höhe von 10 m und einen Stammdurchmesser bis 45 cm. Sie sind sehr widerstandsfähig, wachsen langsam, auf fast jedem Boden und als Halbschattengewächse an vielen Standorten. Ein Wildapfelbaum kann 100 Jahre alt werden. Die Blüten (April/Mai) sind klein, weiß bis rosa und werden von Insekten bestäubt. Die Früchte reifen im September/Oktober, die Äpfel sind klein, hart und herbsauer und daher kaum genießbar.

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Am Samstag, den 12. April, war es nun so weit. Bei besten Wetterbedingungen wurde die Pflanzaktion durchgeführt. Es wurden dafür Spenden für die Hohenbrunner AGENDA21-Arbeit aus den vergangenen Jahren verwendet und vier Wildapfelbäumchen und das notwendige Hilfsmaterial gekauft. Fünf Helfer beteiligten sich an der 2-stündigen Aktion. Die Bäume wurden nach Absprache mit der Gemeindeverwaltung am nördlichen Rand der neuen Luitpoldsiedlung, auf dem Grünstreifen zwischen Bebauung und Feld gepflanzt.

„Und wenn ich wüsste,  dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ (Martin Luther)

 

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Vorsicht -Legionellen!!

 

Legionellen im Ein- und Zweifamilienhaus

Legionellen sind stäbchenförmige Bakterien, die im Wasser leben. Es gibt mehr als 48 Arten. Für den Menschen gefährlich können die Erreger der Legionellose oder Legionärskrankheit werden. Erkrankungen treten in  unterschiedlichen Verlaufsformen auf, wobei Begleiterscheinungen wie Unwohlsein, Fieber, Kopf-, Gliederschmerzen, Husten, Durchfälle und Verwirrtheit vorkommen können. Die eigentliche "Legionärskrankheit" zeigt sich in einer schweren Lungenentzündung, die unbehandelt in 15 bis 20 Prozent der Fälle tödlich verläuft. Legionellen sind normaler Bestandteil des kalten Trinkwassers. Sie vermehren sich jedoch stark in einem Trinkwasser, das längere Zeit in den Leitungen steht und zudem zwischen 30 und 50 °C warm ist.

Legionellen können überall vorkommen, z.B.: in Hotels, Krankenhäusern, Mehrfamilienhäusern aber auch in Einfamilienhäusern.

Gefährlich für den Menschen werden Legionellen aber nur durch das Einatmen von Wasserdämpfen und versprühtem/zerstäubtem Wasser, z.B. beim Duschen oder Luftbefeuchten.

Ab einer Wassertemperatur über 70°C werden die Legionellen sicher und in kurzer Zeit zerstört, jedoch in Seitensträngen im Warmwasser-Trinkwasser-Netz, wo diese Temperatur nicht erreicht wird, leben sie fröhlich weiter und vermehren sich. Warmes Wasser sollte immer auf mindestens 60 Grad erhitzt werden und möglichst auch mit über 55 Grad an der Armatur austreten. Nur dann kann Legionellenwachstum relativ sicher vermieden werden. Deshalb kommt einer richtigen und gründlichen Legionellenvorbeugung große Bedeutung zu. Problematisch sind tote Abschnitte in Warmwasserleitungen, wie z.B. Anschlüsse, die nicht benutzbar sind oder sehr selten benutzt werden. Auch abgeschaltete bzw. nicht funktionierende Zirkulationsleitungen sind Brutstätten. Selten benutzte Entnahmestellen, wie Waschküche, Warmwasserzuläufe von Spül- und Waschmaschinen usw. müssen ebenfalls gespült werden.
Wer ganz sicher gehen will öffnet also einmal täglich jede Armatur im Haus und lässt heißes Wasser für ein paar Minuten auslaufen. Dies alles führt aber auch zur schnellerer Korrosion und erhöhtem Energieverbrauch.

Das periodische automatische Aufheizen nur des Warmwasserspeichers durch die Heizungssteuerung bietet nur begrenzten Schutz, da die Leitungen dadurch nicht gespült werden. Problematisch sind in diesem Zusammenhang moderne Wärmepumpen: im wirtschaftlichen Normalbetrieb arbeiten sie bei wesentlich geringeren Temperaturen als 60°C, bei der sie fast nur als elektrische Zusatzheizungen funktionieren. Ungünstig sind auch Kaltwasserleitungen, die von benachbarten Warmwasserleitungen erwärmt werden.

Filtrierung:
Filter in der Hausinstallation integriert sind sinnlos, da die Vermehrung erst nach dem Filter stattfindet. Wirksame Filter gibt es nur an den Zapfstellen bzw. Brauseköpfen, diese sind aber teuer und wartungsintensiv.

Prüfung:
Gesetzlich vorgeschrieben ist die Prüfung auf Legionellenbefall nur in Mehrfamilienhäusern, die bestimmte Kriterien erfüllen müssen. Ein- und Zweifamilienhäuser sind ausgenommen. Diese Kriterien sind:
- Trinkwarmwasserspeicher größer gleich 400l, und/oder
- Leitungsinhalt ab Warmwasserspeicher bis zur entferntesten Entnahmestelle größer 3l. Dabei bleibt der Inhalt der Zirkulationsleitung unberücksichtigt.

Die Prüfungen sind alle 3 Jahre zu wiederholen, erstmals müssen sie vor Ende 2013 durchgeführt worden sein. Dabei sind neben dem Ein- und Auslauf des Boilers an allen entferntesten  Entnahmestellen eines jeden Strangs Proben zu entnehmen und an ein akkreditiertes Prüflabor zur Untersuchung zu schicken. Das Ergebnis ist den Bewohnern bekannt z

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Wechsel zu Ökostrom leicht gemacht

So wechseln Sie leicht zu Ökostrom und sparen noch Stromkosten

Wir zeigen Ihnen hier, wie Sie schnell und problemlos preiswert Ökostrom erhalten können und nebenbei auch noch Ihre Stromrechnung reduzieren. Sie brauchen dabei keine Angst zu haben, auch nur eine Sekunde ohne Stromversorgung zu sein.

Und so geht es:

-          Ermitteln Sie den als erstes Ihren voraussichtlichen, künftigen Jahres-Strombedarf (kWh) unter Zuhilfenahme Ihrer letzten Stromrechnungen.

-          Vergleichen Sie nun die Leistungen und Preise der Stromanbieter:

Im Internet gibt es verschiedene Vergleichsportale, wie z.B. Verivox, Check24, Toptarif, Strompreisvergleich. Geben Sie dort Ihren Verbrauchsort, den voraussichtlichen Jahresstromverbrauch und den bisherigen Stromversorger samt Tarif ein.
Anmerkung: Für Heizstrom (festinstallierte Elektroheizungen und Wärmepumpen) gibt es eigene Vergleichstabellen mit nur wenigen Lieferanten.

 

Was sollten Sie bei der Eingabe beachten, um einen für Sie passenden, günstigen Stromanbieter zu finden ohne unliebsame Überraschungen erleben zu müssen:

  • Wählen Sie Ökostrom oder Klimatarif, diese sind i.d.R. nicht teurer als Strom aus nicht regenerativen Quellen, aber sicherlich billiger als Ihr derzeitiger Stromlieferant.
  • Wählen Sie Tarife mit Preisgarantie
    Anmerkung: Bei der Preisgarantie gibt es verschiedene Formen, die vollständige und die eingeschränkte Preisgarantie. Die Vollständige wäre die beste, ist aber derzeit selten zu haben, die Eingeschränkte bezieht sich meistens auf den reinen Stromkostenanteil, bisweilen sind auch weitere Preisbestandteile garantiert. Hier müssen Sie sehr vorsichtig die Unterschiede ergründen.
  • Wählen Sie auf keinen Fall Tarife mit Vorkasse oder Kaution und auch auf kWh-Pakete sollten Sie verzichten
  • Lassen Sie die Einberechnung einmaliger Boni außen vor
  • Die Vertragslaufzeit und die Kündigungsfrist sollten so kurz wie möglich,  in Idealfall ein Monat, sein. Man kann die Vertragslaufzeit auch auf die Preisgarantie ausdehnen, aber nur wenn sichergestellt ist, dass die Vertragsverlängerung wiederum nur ein Monat beträgt.

Monatliche Abschlagzahlungen durch Lastschriftverfahren sind sinnvoll.

Den Anteil „Nebenzeit setzten sie auf 0, wenn Sie keinen Zweitarifzähler haben.

-          Starten Sie die Berechnung. Sie sehen nun in absteigender Reihenfolge die Tarife nach der Größe des Sparpotentials aufgelistet.
Aus den Angaben der Lieferanten wählen sie nun einen Tarif aus. Wenn ihr bevorzugter zukünftiger Lieferant auch noch einen einmaligen Bonus gewährt, können sie sich besonders freuen.

-          Wechseln Sie, entweder direkt im Internet auf den Seiten der Vergleichsportale, auf die Internetseiten der Lieferanten oder lassen Sie sich die Unterlagen zum Ausfüllen zuschicken und senden sie sie unterschrieben zurück.
Lesen Sie sich zuvor die AGB durch.

-          Warten Sie auf die Vertragsbestätigung. Nach kurzer Zeit erhalten Sie Ihre Vertragsbestätigung mit den Abschlagszahlungen und Beginn der Lieferung. Die Kündigung Ihres Altvertrages erfolgt in der Regel durch den neuen Lieferanten.
Achten Sie darauf, dass der neue Vertragspartner Ihnen die Kündigung bei Ihrem bisherigen Lieferanten bestätigt.

-          Fertig!

Achten Sie in den folgenden Monaten darauf, dass Sie eine Endabrechnung Ihres bisherigen Lieferanten erhalten und dieser keine Abbuchungen mehr vornimmt.

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