Tag der Erneuerbaren Energien 2017

Am 29. April wird der bundesweite „Tag der Erneuerbaren Energien“ begangen,  der an die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl  im Jahr 1986 erinnern soll. Auch in diesem Jahr beteiligt sich die AGENDA 21 Hohenbrunn mit einer Veranstaltung an diesem Aktionstag. Die Gemeinde Hohenbrunn hat 2013 ein Fernwärmenetz im Gewerbegebiet in Betrieb genommen. Die Heizzentrale mit einer thermischen Gesamtleistung von ca. 620 kW ist im gemeindlichen Bauhof untergebracht und versorgt sowohl den Bauhof als auch sieben Gewerbebetriebe mit umweltfreundlicher Wärme. Die Wärme stammt aus einem 180 kW-Holzhackschnitzelkessel und einem 2015 in Betrieb genommenen Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 90 kW Wärmeleistung und 49 kW elektrischer Leistung sowie einem 350 kW-Gas-Brennwertkessel. Das BHKW deckt die Grundlast der Wärmeversorgung, in der Folge werden Hackschnitzel- und Gasbrennwertkessel dazugeschaltet. Das Wärmenetz wird fortlaufend optimiert und soll weiterausgebaut werden, um auch zusätzliche Gewerbebetriebe mit klimafreundlicher Energie versorgen zu können.

Die AGENDA 21 Hohenbrunn lädt gemeinsam mit der Gemeinde Hohenbrunn zwischen 10:00 Uhr und 12:00 Uhr zur Besichtigung der kommunalen Fernwärmeversorgung im Gewerbegebiet (Bauhof) in der Eduard-Buchner-Straße in Hohenbrunn ein.

Adresse: Bauhof Gemeinde Hohenbrunn, Eduard-Buchner-Str. 5, 85662 Hohenbrunn
Besichtigungszeit: 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr, keine Anmeldung erforderlich

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LAgenda – das Lastenrad der Agenda 21

Wir möchten mit diesem Artikel auf ein AGENDA 21 Projekt zum Thema „Lasten mit dem Fahrrad transportieren“ hinweisen. Mit diesem Projekt wollen die beiden AGENDEN 21 Ottobrunn-Neubiberg und Hohenbrunn das Einkaufen mit dem Rad zu unterstützen.

Mit dem Rad einkaufen ist prima und wenn‘s mal mehr sein soll, dann das LAgenda Lastenrad ausleihen – da Allgemeingut, natürlich kostenlos. Das Rad steht in der Tiefgarage des Wolf-Ferrari-Hauses in Ottobrunn und wartet darauf, von Ihnen benutzt zu werden.

Das Rad hat einen tiefen Einstieg, Rücktrittbremse, Gangschaltung und man kann mit ihm Lasten bis 150kg (inkl. Fahrer) befördern.

 

Wer mit dem Auto in unserer Gegend einkauft, verbraucht unverhältnismäßig viel Kraftstoff (Kurzstrecke, viel Schadstoffe) und muss auch noch oft mühsam einen Parkplatz finden.

Das alles fällt beim Einkaufen mit dem Rad weg. Im Normalfall genügen Einkaufskorb oder Packtaschen, die aber nicht jeder hat. Und wenn’ s mal mehr sein soll, wird das Auto genommen. Hier kann unser Leihrad LAgenda eine gute Alternative sein, besonders wenn man nicht allzu weit weg von dessen Standort wohnt.

Es kostet nichts, die Bewegung ist gesund und erspart die vorher erwähnten Abgase.

Das Rad steht an einem zentralen Standort – der Tiefgarage des Wolf-Ferrari-Hauses in Ottobrunn. Sie können das Rad dort stundenweise, tageweise oder auch über das Wochenende ausleihen. Weitere Informationen finden Sie unter www.immermobil.info. Dort kann man sich auch für das Lastenrad registrieren lassen und dann das Lastenrad LAgenda online - per PC oder Smartphone - reservieren.

Übrigens erfreuen sich bundesweit, wie z.B. in Köln und München, Leih-Lastenräder immer größerer Beliebtheit. Auch der ADFC empfiehlt dieses zukunftsweisende Erfolgsprojekt!

E.Q.

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Verbrauchsdatum und Mindesthaltbarkeitsdatum

Wahrscheinlich werden viele Lebensmittel entsorgt, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum  mit dem Verbrauchsdatum verwechselt wird bzw. man den Unterschied nicht kennt. Leicht kann man auch das Wort mindestens übersehen, wenn es klein gedruckt und nicht so gut sichtbar vor dem groß gedruckten Datum steht. Auf Schraubgläsern steht z.B. nur das Datum.

Das Verbrauchsdatum "Zu verbrauchen bis ..." findet sich auf abgepackten, in mikrobiologischer Hinsicht sehr leicht verderblichen Lebensmitteln wie z.B. Hackfleisch oder   Frischfleisch wie Lende. Zusätzlich zum Verbrauchsdatum schreibt der Gesetzgeber vor, bei welcher Temperatur diese Lebensmittel aufbewahrt werden müssen. Bei Hackfleisch bei -2 bis + 4° C, Schweinelende unter 4° C.  Das Produkt darf nach Ablauf des Termins nicht mehr verkauft und sollte dann auch nicht mehr gegessen werden, sonst droht eine Lebensmittelvergiftung, die nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist. Solche Nahrungsmittel gehören dann in die Biotonne.

Bei anderen weniger verderblichen Lebensmitteln wie z.B. Milch, Joghurt oder auch Reis ist das Mindesthaltbarkeitsdatum "Mindestens haltbar bis ..." angegeben. Verkauft werden dürfen sie danach ebenfalls nicht mehr. Bei nicht so lange haltbaren Produkten ist aufgedruckt wie dieses Produkt gelagert werden soll. Z.B. Milch: Bei +8°C ist sie mindestens bis ... Tage haltbar.

Wenn man Milch aus dem Kühlschrank holt, deren Mindesthaltbarkeitsdatum schon abgelaufen ist, wird man sie sicher nicht wegschütten, wenn sie noch normal aussieht, gut riecht und schmeckt. Joghurt und saure Sahne halten sich z.B. noch länger.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Nudeln muss man nicht ernst nehmen. Sie sind nach meiner Erfahrung noch Jahre nach diesem Datum einwandfrei. Eine Jahreszahl auf langlebigen Lebensmitteln würde auf alle Fälle genügen.

Bei Brot und Käse muss man besonders vorsichtig sein. Wer darauf Schimmel entdeckt, sollte in jedem Fall das gesamte Brot und den ganzen Käse entsorgen. Schwierig ist es, auf Edelschimmelkäse Fremdschimmel zu erkennen.

Die Festlegung des Mindesthaltbarkeitsdatums liegt im Ermessen des Herstellers. Er dürfte davon profitieren, wenn Esswaren entsorgt werden, deren Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Er wird sicher gerne neue Ware liefern.

Manche Geschäfte bieten verbilligt Lebensmittel an, deren Mindesthaltbarkeitsdatum kurz bevorsteht. Diese sind mit auffallenden, meist roten Etiketten versehen. Sie befinden sich fast alle an einem bestimmten Platz – ein Beitrag gegen das Wegwerfen und zum Umweltschutz. Außerdem hilft es Leuten, die über nicht so viel Geld verfügen.

Hedwig Rietzler

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Erfahrungsaustausch mit der „Freien Energiestadt Isny“

Die AGENDA 21 Hohenbrunn organisierte einen Erfahrungsaustausch mit den Energie- und Klimaschutzakteuren der Stadt Isny im Allgäu. Das Treffen fand am 21. November 2016 statt. Teilnehmer aus Hohenbrunn waren die Mitglieder der Projektgruppe „Wärmenetz“ im Rahmen des Klimaschutzkonzepts der Gemeinde Hohenbrunn. Abfahrt ins Allgäu war um 6:30Uhr, das Informationsprogramm in Isny sollte pünktlich um 9:00Uhr starten.

Wir wurden sehr gastfreundlich im Rathaus begrüßt, wo sich der erste Bürgermeister Rainer Magenreuter rund zwei Stunden Zeit nahm, um seine Stadt und die vielen Aktivitäten in Sachen Energiewende und Klimaschutz vorzustellen und zusammen mit VertreterInnen der Stadtverwaltung, der lokalen Energiegenossenschaft und energiewirtschaftlich tätiger Unternehmen Fragen zu beantworten.

In seinem kurzen historischen Rückblick berichtete der Bürgermeister, dass Isny bereits 1365 „Freie Reichsstadt“ wurde. Heute nennt sich Isny mit einigem Stolz „Freie Energiestadt“.

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Gespräch mit dem Bürgermeister (2ter von links)

Begleitet durch die Energieagentur Ravensburg nahm Isny 2009/2010 am European Energy Award teil und erreichte 2014 die eea-Zertifizierung in Gold als Europäische Energie- und Kimaschutzgemeinde. Die Rezertifizierung ist für 2018 geplant. 2011 hat Isny ein energiepolitisches Leitbild verabschiedet.

 

 

Die Stadt veranstaltet jedes Jahr einen inzwischen viel beachteten Energiegipfel, in 2017 bereits zum zehnten Mal.

Basis für die vielfältigen Aktivitäten in der „Freien Energiestadt“ war und ist ein Konzept zum Umbau der Energieversorgung der Gemeinde Isny/Allgäu auf nachhaltige und erneuerbare Energieträger bis zum Jahre 2050, das Prof. Klaus Pfeilsticker, Institut für Umweltphysik an der Universität Heidelberg, im Jahr 2008 erstellte. Die Vision ist ein CO2-freies Isny. Die Fortschritte werden seit 2008 durch eine im Stadtzentrum in unmittelbarer Nähe zum Rathaus installierte CO2-Messstation überwacht und dokumentiert.

Mitglieder der AGENDA 21 Hohenbrunn hatten den Informationstag vor allem wegen der Erfahrungen in Isny mit dem Aufbau und Betrieb von Wärmenetzen vorgeschlagen.

 

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Hackschnitzelheizwerk der Bio-Energie-Isny

Wir konzentrierten uns bei dem Besuch auf diesen Themenbereich – und konnten viele interessante Informationen und Eindrücke mitnehmen. So hatten wir Gelegenheit zur Besichtigung des modernen Hackschnitzelheizwerks mit einem beeindruckend großen Hackschnitzellager, in dem die angelieferten Holzhackschnitzel aus der Region (30-60% Feuchtigkeit) voll automatisiert verwaltet und laufend umgeschichtet werden können. Das Heizwerk versorgt ein Wärmenetz im Stadtgebiet von aktuell rd. 4 km Länge und liefert jährlich 8.465.000kWh Wärme. Die verwendeten Hackschnitzel ersetzen 973.475 l Heizöl/Jahr, das entspricht einer Einsparung von 2.531 t CO2.

Nach einem Ortswechsel und dem gemeinsamen Mittagessen konnten wir dann eine Biogasanlage besichtigen, die über ein mehr als 8 km langes Gasnetz vier Satelliten-BHKWs im Stadtgebiet versorgt. Damit werden jährlich 18.300.0000 kWh Strom (das entspricht etwa 40% des Strombedarfs in Isny) und 14.700.000 kWh Wärme erzeugt.

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Die Mitglieder der Agenda 21 Hohenbrunn Fr. Dr. Martina Kreder-Strugalla und Hr. Franz Braun bei der Besichtigung des BHKW der Biogasanlage der Naturenergie Isny

 

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Biogasanlage der Naturenergie Isny Blick von oben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Regionale Energieforum Isny, eine Vereinigung Isnyer BürgerInnen beteiligt sich - wie unsere AGENDA 21-Initiative – vor allem mit Information, Bewusstseinsbildung und Projektanstößen an den Bemühungen zur Energieeinsparung und Realisierung der Energiewende. Besonders gefallen hat uns dabei der „Energiesparpreis Isny“: 30 SchülerInnen wurden zu EnergiesparberaterInnen ausgebildet und in Isnyer Haushalte geschickt. Bisher haben 140 Haushalte an der Aktion teilgenommen und aufgrund der Energiespartipps 9.500 kWh eingespart. Dem jährlichen Gewinner winkt ein attraktiver Preis: Die Stadt Isny bezahlt seine Jahresstromrechnung. Die Aktion hat eine enorme Breitenwirkung – und sie macht Spaß.

(MKS)

 

 

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LAgenda – Das Lastenfahrrad zum Ausleihen

LAgenda ist ein kostenfreies Lastenfahrrad zum Ausleihen.

Das Projekt plädiert für ein Umdenken in der urbanen Mobilität und steht für Ressourcenschonung, Verkehrsberuhigung sowie für eine gemeinsame awogenda-rundNutzung statt individuellen Konsums. Verstopfte Straßen, Lärm, Abgase. Gerade in unserem Landkreis werden Autos zunehmend zum Problem.  Es braucht umweltfreundliche Alternativen, die die neue Lust am Teilen berücksichtigen.

Aus diesem Grund gibt es das Projekt
LAgenda - Das Lastenfahrrad zum Ausleihen
in unserer Gegend.

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Die Projekte der AGENDA 21 Hohenbrunn 2016

Im Folgenden sind Projekte beschrieben, die wir in 2016 verfolgt haben

aktive Mitwirkung am Klimaschutzkonzept Hohenbrunn – die AGENDA 21 Hohenbrunn wirkt aktiv bei der Umsetzung des von der Gemeinde beschlossenen Klimaschutzkonzeptes mit. So arbeiten u.a. in den Projektteams zur Optimierung des Wärmenetzes MUNA und zur Neugestaltung der Förderrichtlinien mehrere AGENDA 21 Vertreter an entsprechenden Lösungen. Mit Artikeln im Gemeindeblatt, wie z.B. „Umweltfreundlich mit dem Bus fahren statt mit dem Auto“ unterstützen wir die Öffentlichkeitsarbeit. Außerdem ist im Klimaschutz Lenkungsteam - neben Fraktionen, Gewerbeverband, Energiegenossenschaft und Gemeindeverwaltung - die AGENDA 21 durch Ihren Sprecher vertreten.

„Hohenbrunn summt“ -   unter diesem Motto hat sich die AGENDA 21 Hohenbrunn, in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis „Ökologie“ der Pfarrei St. Magdalena , bereits letztes Jahr intensiv mit dem Thema „Bienen und Nutzinsekten“ beschäftigt. Dieses Projekt wurde auch heuer weitergeführt – mit diversen Aktionen sowie Artikeln im Gemeindeblatt (z.B.: „Hohenbrunn summt – Ein Zuhause für Wildbienen“) wurde informiert und dazu angeregt, Gärten, landwirtschaftlich genutzte und öffentliche Flächen bienenfreundlich zu gestalten.

Magerflächenentwicklung   - passend zu unserem Projekt "Hohenbrunn summt", hat sich die AGENDA 21 der Entwicklung von Magerflächen angenommen (denn Magerflächen sind eine Voraussetzung für den Erhalt und Förderung der Artenvielfalt und des Nahrungsangebots für Bienen & Co.). Anfang des Jahres hatte die AGENDA 21 Hohenbrunn zu einem runden Tisch eingeladen. Im Vorfeld zur Besprechung wurden die einzelnen Flächen, die ökologisch aufgewertet werden sollen, genau beschrieben und auch anhand von Bildern dargestellt. Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde (LRA), des Landschaftspflegeverbands, von Natur und Umwelt Südost e.V. und des Bund Naturschutz e.V. sowie Vertreter der Gemeindeverwaltung und der AGENDA 21 Hohenbrunn haben teilgenommen und den aktuellen Zustand dieser Flächen besprochen sowie entsprechende Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen erarbeitet. Die Veranstaltung war sehr konstruktiv und es bestand weitestgehend Konsens über das weitere Vorgehen.

Des Weiteren hat die AGENDA 21 Schilder an den Zugängen zum Grünzug zwischen westlicher Luitpoldsiedlung und Feldrand aufgestellt, die darauf hinweisen, dass hier eine insektenfreundliche Blumenwiese entstehen soll und dass deshalb keine Gartenabfälle oder Rasenschnitt, Müll oder Unrat und natürlich auch kein Hundekot eingebracht werden darf.

Rie-West Fest - Die AGENDA 21 Hohenbrunn beteiligte sich 2016 am Rie-West Fest in Riemerling. An einem (von Firma Lautlos durch Deutschland GmbH aus Hohenbrunn gesponsorten) Stand wurden die Projekte der AGENDA 21 anschaulich präsentiert. Zwei große Poster informierten über das Projekt „durchgängige Radwegbeschilderung“. Unser Lastenfahrrad fungierte als Taxi und war besonders bei Kindern beliebt, die viel Spaß bei der Fahrt über das Festgelände hatten. Besondere Aufmerksamkeit zog auch unser Hobbyimker Gernot Brodner auf sich, der im auffallenden, weißen Imkerschutzanzug erschien und Fragen zu Bienen beantwortete. Ebenfalls zum Thema Bienen gab’s ein Quiz, bei dem man leckere Honigbonbons gewinnen konnte. Dieter Heber von der AGENDA 21 Ottobrunn-Neubiberg informierte über die Vorteile der Solarthermie.

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Und: An unserem Stand bewarb die Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Hohenbrunn, Frau Hellmann, das Thema Klimaschutzkonzept.

Durchgehende Radwegbeschilderung - Radwege anderer Gemeinden enden oft an der Ortsgrenze Hohenbrunn. Ein Projektteam der AGENDA21 Hohenbrunn hat sich zum Ziel gesetzt, die Radwegbeschilderung auch in Hohenbrunn durchgängig zu gestalten.

Zunächst erstellte das Team, ausgehend von den zentralen Punkten Ortsmitte Hohenbrunn und S-Bahn Ottobrunn, ein Wegekonzept. Danach war das Team in Gruppen mit Fahrrad und Fotoapparat auf den in Frage kommenden Rad-, Wirtschafts- und Waldwegen im Gemeindegebiet Hohenbrunn und den Nachbargemeinden unterwegs. Es wurde nach schon vorhandenen Schildern gesucht, mögliche Schilderstandorte erkundet und Abzweigungen fotografiert. Die Schilderbeschriftung, also Fern- und Nahziele mit Kilometerangaben, wurden anschließend mit Hilfe von EDV-Tools, wie Naviki und Google Maps, entwickelt und in Excel-Tabellen dokumentiert. Zudem wurde eine umfangreiche Bilddokumentation erstellt. Die Ergebnisse wurden der Gemeindeverwaltung zur weiteren Bearbeitung übergeben.

Verleih von Lastenrädern – Lastenfahrräder zum kostenlosen Gebrauch für jedermann. Dieses Projekt, das zusammen mit der AGENDA 21 Ottobrunn-Neubiberg betrieben wird, soll den Einkauf ohne Auto unterstützen. Es können mit dem Rad Lasten bis zu 150 Kilogramm (inkl. Fahrer) transportiert werden.

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Das Rad hat seit Dezember einen neuen, zentralen Standort gefunden – die Tiefgarage des Wolf-Ferrari-Hauses in Ottobrunn. Sie können das Rad dort tageweise oder über das Wochenende ausleihen (Information: Ulrich Grußendorf: Tel 015161471163, email: info@immermobil.info

Ernst Quitterer

 

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durchgehende Radwegbeschilderung für Hohenbrunn

Die Projektgruppe „Radwegebeschilderung“ der Agenda 21 hat im Herbst und Winter 2015/16 umfangreiche Vorschläge für eine durchgehende Radwegebeschilderung im Gemeindegebiet Hohenbrunn erarbeitet.

Die geplanten Radwegweiser sind anhand der grünen Schrift auf weißem Grund farblich gut zu erkennen und heben sich damit eindeutig von den gelben bzw. blauen Schildern für den Autoverkehr ab. Dabei wird ein System aus Wegweisern mit Fahrtziel, Entfernungsangabe, Fahrradpiktogramm und Pfeil und Zwischenwegweiser verwendet. Wichtig ist auch, dass alle Radwege mit Verbindungsfunktion, den Anforderungen einer durchgehenden Radwegebeschilderung genügen. Einmal genannte Fernziele (z. B. München oder Aying) müssen kontinuierlich bis zum Erreichen des Ziels benannt werden; daneben soll auf relevante Nahziele eingegangen werden. Zudem sollen die Schilder nicht zu viel, aber auch nicht zu wenig Informationen für Radler bieten. Die ausgewiesenen Radverbindungen müssen sicher für die Nutzer sein. Neben ausgewiesenen Radwegen kommen hierfür auch so genannte Tempo-30-Zonen, Wirtschafts- und Waldwege in Frage.

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Zunächst erstellte das Team, ausgehend von den zentralen Punkten Ortsmitte Hohenbrunn und S-Bahn Ottobrunn, einen Entwurf des Wegekonzeptes. Da die Teammitglieder in unterschiedlichen Ortsteilen Hohenbrunns wohnen, konnten dabei lokale Aspekte berücksichtigt werden.

Danach war das Team in Gruppen mit Fahrrad und Fotoapparat auf den in Frage kommenden Rad-, Wirtschafts- und Waldwegen im Gemeindegebiet Hohenbrunn unterwegs. Wir haben nach schon vorhanden Schildern in Hohenbrunn und seinen Nachbargemeinden gesucht, mögliche Schilderstandorte erkundet und Abzweigungen fotografiert. Die Schilderbeschriftung, also Fern- und Nahziele mit Kilometerangaben, wurden anschließend mit Hilfe von EDV-Tools, wie Naviki und Google Maps, entwickelt und in Excel-Tabellen dokumentiert. Zudem haben wir eine umfangreiche Bilddokumentation erstellt.

5_poster-1_v7_ohne-titelVorschlag der AGENDA 21 Hohenbrunn zur Radwegbeschilderung

Da die Arbeiten zur endgültigen Festlegung einer optimalen Radwegebeschilderung aufwändig sind, wurde hierfür von der Gemeinde ein professionelles Planungsbüro, das die Beschilderung der Umlandgemeinden, die Themenrouten und die touristischen Routen im Münchner Umland kennt, beauftragt. Der Planungsverband Äußerer Wirtschaftsraum München überprüft die Vorschläge auf Stimmigkeit und übernimmt diese in ein gemeindeübergreifendes Beschilderungskonzept. Danach kann die Errichtung der Schilder starten. Ein Treffen zwischen Vertretern des Planungsverbands, der Gemeinde und Teammitgliedern der Projektgruppe der Agenda 21 ist in Kürze geplant.

Barbara Rebhan

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Magerflächen – damit Hohenbrunn blüht und summt

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Kennen Sie diese Tafel? Ist sie Ihnen schon einmal aufgefallen? Wir haben drei davon an den Zugängen zum Grünzug zwischen westlicher Luitpoldsiedlung und Feldrand aufgestellt. Warum?

Unser Ziel sind bunte Landschaften, in denen es blüht und summt. Wir unterstützen unsere Gemeinde deshalb bei der nachhaltigen Entwicklung und Pflege insektenfreundlicher, artenreicher Grünflächen, sog. Magerrasen, und wollen Sie über die Details informieren. Die Bezeichnung Magerflächen oder Magerrasen mag irreführen. Solche Flächen sind keineswegs dürr und unansehnlich. Im Gegenteil! Sie sind bunt, arten- und blütenreich. Auf nährstoff-armen, vor allem stickstoffarmen Böden gedeihen viele Wildkräuter, weil Gräser, Löwenzahn und Brennesseln dort nicht wuchern. Magerflächen sind Rückzugsgebiet für seltene Pflanzen und Tierarten, sie bieten unseren Nutzinsekten Nahrung und Lebensraum.

Damit sind wir beim Hintergrund dieser AGENDA21-Aktion: Wir haben im vergangenen Jahr unter dem Motto „Hohenbrunn summt“ das Thema Schutz- und Lebensraum für Nutzinsekten bearbeitet. Eine Erkenntnis war, dass der Erhalt bzw. die Entwicklung von artenreichen Magerflächen dringend geboten ist und in Hohenbrunn vorangebracht werden sollte. Wir können damit einen Beitrag zur Sicherung des Lebensraums für Bienen, Hummeln, Schmetterlingen und Co. leisten.

Deshalb haben wir nach einer ersten Vorauswahl von geeigneten Flächen im Hohenbrunner Gemeindegebiet einen runden Tisch organisiert. Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde (LRA), des Landschaftspflegeverbands, von Natur und Umwelt Südost e.V. und des Bund Naturschutz haben mit Vertretern der Gemeindeverwaltung und der AGENDA21 Hohenbrunn den aktuellen Zustand dieser Flächen und entsprechende Entwicklungs- und Pflegemaßnahmen besprochen, die nun beginnen.

Es wird eine längere Zeit dauern, bis am Rande der Luitpoldsiedlung alles blüht und summt – aber es wird sich lohnen. Helfen Sie bitte mit!

  • Bitte Gartenabfälle und Rasenschnitt nicht „wild“ entsorgen!

Gartenabfälle gehören nicht auf die gemeindliche Grünfläche, sondern in die Biotonne oder in den Komposter im eigenen Garten. Sie bewirken eine Überdüngung. Stickstoff liebende Brennnesseln breiten sich flächig aus, Artenvielfalt hat keine Chance. Größere Mengen Rasenschnitt führen außerdem zu Gärung und Fäulnis, Bodenorganismen und der natürliche Nährstoffkreislauf werden gestört. Strauchschnitt, größere Laubmengen u.ä. können übrigens auch zu den Sperrmüllterminen bereitgelegt werden, erlaubt sind bis zu 1,5 m³ Gartenabfälle.

Die AGENDA21-Hohenbrunn hat im Frühjahr – mit tatkräftiger Unterstützung des Bauhofs Hohenbrunn - dafür gesorgt, dass alle Gartenabfälle und andere Hinterlassenschaften der letzten Jahre entfernt wurden. Bitte helfen Sie mit, dass die Fläche nun frei bleibt von Gartenabfällen und anderem Müll. (Bitte bedenken Sie auch, dass jede nicht sachgerechte Entsorgung eine Ordnungswidrigkeit darstellt, die zu einem Bußgeld führen kann.)

  • Bitte Hundedreckerl ins Sackerl!

Wenn Sie Ihre vierbeinigen Freunde am Rande der Luitpoldsiedlung Gassi führen, dann sorgen Sie bitte dafür, dass der Hundkot nicht auf der Grünfläche bleibt. Hundkot wirkt als Dünger, das macht unsere Bemühungen zu Nichte, Artenvielfalt kann sich auf einer überdüngten Wiese nicht entwickeln. Außerdem: Hundehaufen sind für SpaziergängerInnen und diejenigen, die diese Fläche mähen, eine Zumutung und verschmutztes Grüngut muss entsorgt und kann nicht verfüttert werden.

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Hohenbrunn summt – Ein Zuhause für Wildbienen

Was für ein Garten!  Eine bunte Blumenvielfalt hält durchgehend  - von den ersten Winterlingen im Februar bis zu den letzten ungefüllten Asternblüten im November -  ein zuverlässiges  Pollen- und Nektarangebot für Bienen und Schmetterlinge bereit. Obstbäume, heimische Laubgehölze und begrünte Hauswände bieten Vögeln und Kleinsäugern Unterschlupf und mit ihren Beeren und Früchten einen reich gedeckten Tisch. Auch Brennnesseln, Beinwell und Disteln dürfen hier gedeihen. Verschiedene Kleinstrukturen wie Trockenmauern, Stein- und Laubhaufen,  Stapel von morschem oder abgestorbenem Holz bringen Abwechslung  und Leben in den Garten.  Verblühte Stauden werden erst im Frühling zurückgeschnitten und stehen so Insekten als Winterquartier und  Vögeln als Nahrungsquelle zur Verfügung. Um die  Moore zu schützen wird konsequent auf torfhaltige Erde verzichtet. Gärtnern mit der Natur, nicht gegen sie – ohne Torf, ohne Gift, ohne Laubsauger.

Auch in einem solchen, ganz naturnah gestalteten Garten kann es sinnvoll sein, speziell den Wildbienen zusätzliche Nisthilfen anzubieten.  Anders als Honigbienen leben die Wildbienen nicht in Staatengemeinschaften – von einigen Ausnahmen, wie etwa den Hummeln, abgesehen. Die meisten Arten leben solitär, das heißt, jedes Weibchen sucht bzw. baut für seine Nachkommen seinen eigenen Nistplatz: je nach Art unter der Erde oder im Sand, in Hohlräumen von Stängeln, Felsspalten oder verlassenen  Schneckenhäusern, in leeren Fraßgängen von Käfern oder in Steilwänden aus Lehm. Mit einfachen Mitteln kann man sie beim Anlegen passender Nistplätze unterstützen und  so das „Wohnangebot“ für Wildbienen im eigenen Garten gezielt erweitern und ergänzen.

Grundsätzlich gilt, dass die Bienenmütter für ihren Nachwuchs nach warmen und trockenen Nistplätzen suchen. Denn auf keinen Fall soll die Brut durch eindringende Feuchtigkeit und in Folge durch Pilzkrankheiten gefährdet werden. Es bietet sich an, die Nistanlage als ein Holzregal mit verschiedenen Fächern anzulegen, in welche die verschiedenen Nisthilfen gestellt bzw. gelegt werden können und sie mit einer Überdachung vor Regen zu schützen. Die Anlage sollte möglichst nach Südosten, also der meistens dem Wetter abgewandten und zugleich günstig von der Vormittagssonne beschienenen Seite, ausgerichtet sein. Die Einflugschneise darf nicht von Pflanzenbewuchs überwuchert werden. Im Folgenden werden drei einfach herzustellende Behausungstypen beschrieben. Damit sie von den Bienen auf Wohnungssuche aber auch wirklich besiedelt werden, ist ausreichende Sorgfalt bei der Ausführung wichtig.

In Hartholzblöcke gebohrte Nistgänge: Um dem Eindringen von Feuchtigkeit vorzubeugen, wird empfohlen, kein Nadelholz, sondern abgelagertes (und selbstverständlich unbehandeltes) Hartholz wie Eiche, Esche oder Buche zu verwenden. In die Holzblöcke werden waagrechte, 6 bis 10 cm tiefe Nistgänge mit unterschiedlichen Durchmessern  von 2 bis 10 mm gebohrt. Achten Sie darauf, dass  die Gänge am hinteren Ende geschlossen bleiben. Wichtig ist, nicht  ins Stirnholz, sondern von der Seite, gewissermaßen also durch die (vorher entfernte) Rinde zu bohren. Das hilft, Risse – und damit die Gefahr der Verpilzung - rund ums Bohrloch zu vermeiden. Aus dem gleichen Grund sollten die einzelnen Bohrlöcher auch nicht zu dicht gesetzt werden, Mindestabstand 2 cm. Damit keine Holzsplitter in die Gänge hineinragen, an denen sich Mutterbienen und schlüpfende Brut leicht verletzen könnten, sollte man  die Bohrungen durch mehrmaliges Vor- und Zurückbewegen des Bohrers bzw. durch Abschmirgeln an den Öffnungen glätten und zum Schluss das anfallende Sägemehl herausklopfen.

 Buchenholz mit Bohrlöchern, teilweise besiedelt

Waagrecht ausgerichtete Röhrenwohnungen: Schneiden Sie hohle, runde Pflanzenstängel von Schilf, Knöterich, Engelwurz oder Bambus auf Teilstücke von 8 bis 10 cm zu.  Auch hier ist es wichtig, dass die Röhrenwohnungen am hinteren Ende geschlossen bleiben, deshalb sollten die Stängel immer hinter einer Verdickung durchtrennt werden. Um Quetschungen der Stängel  und ein Ausfransen an den Schnittstellen zu vermeiden, kann es sinnvoll sein, statt mit der Gartenschere mit einem sehr scharfen Messer oder einer Säge zu arbeiten. Dicht gebündelt können die Pflanzenröhrchen jetzt waagrecht in ein Fach der Nistanlage geschichtet werden. Wichtig ist, dass sie fest aufliegen und nicht verrutschen, auf keinen Fall sollte das Röhrenbündel baumelnd aufgehängt werden. Möglich ist es auch, die Röhrchen einfach in die Öffnungen von Lochziegeln zu legen (die Ziegel alleine genügen als Nisthilfe allerdings nicht, weil die Öffnungen zu groß und hinten nicht verschlossen sind).

Mit Hohlstängeln bestückter Lochziegel

 Nistplätze in markhaltigen Stängeln: Einige Wildbienenarten bauen ihre Nester, indem sie selbst Gänge in markhaltige Pflanzenstängel nagen. Wenn Sie im Frühling die Ranken und Stängel von Brombeeren, Himbeeren, Disteln oder Königskerze zurückschneiden, können Sie diese, anstatt sie zerkleinert auf den Kompost zu geben, auch sammeln ( jeweils ca. einen Meter lang ) und dann - am besten einzeln - im Garten platzieren. Wichtig ist es, sie senkrecht aufzustellen. Auch die angeschnittenen Triebe von Heckenrosen werden gerne von Gänge nagenden Bienen besiedelt.

Natürlich gibt es Nisthilfen für Wildbienen auch fertig im Gartencenter, im Baumarkt oder im Supermarkt zu kaufen.  Jedoch erfüllen viele der käuflichen Modelle kaum ihren Zweck: Sie werden von den Wildbienen nicht angenommen, wenn wichtige Details, wie sie oben beschrieben wurden, bei der Herstellung nicht beachtet werden. Unbedingt abzuraten ist von “Insektenhotels“,  die für Beobachtungszwecke mit Glas- oder Plastikröhrchen bestückt sind. Fatalerweise werden sie durchaus besiedelt, können später aber  regelrecht  zur Falle für den Bienennachwuchs werden. Sie sind nicht durchlässig für Wasserdampf, mit der Folge, dass das eingebrachte Larvenfutter zu schimmeln beginnt und die Brut abstirbt. Bereits die Bezeichnung „Hotel“, wie die käuflichen Nisthilfen gerne bezeichnet werden, weist in die falsche Richtung. Wildbienen suchen kein Zimmer für eine Nacht. Sie bauen ein Zuhause für ihren Nachwuchs.

(Autor: Ulli Zörntlein)

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Umweltfreundlich mit dem Bus fahren – statt mit dem Auto

Umweltfreundlich mit dem Bus fahren - statt mit dem Auto 

Eine der Maßnahmen des Klimaschutzkonzeptes der  Gemeinde Hohenbrunn ist die Förderung des öffentlichen Nahverkehrs.   Die AGENDA 21 Hohenbrunn unterstützt diese Maßnahme durch Öffentlichkeitsarbeit. Mit  diesem Artikel wollen wir Ihnen zeigen, dass der neue MVV- Busfahrplan neben einigen Änderungen  eine verbesserte An- und Einbindung  für Hohenbrunn bringt – so dass es sich lohnt, öfter mal auf das Auto zu verzichten und stattdessen den Bus zu nutzen.


Buslinien

Auszug aus dem MVV Busfahrplan

 

Mit dem MVV-Fahrplanwechsel im Dezember 2015 ist einiges anders geworden …

Der Bus in Hohenbrunn hat jetzt die Nummer 214 (früher 241). Endstationen sind jeweils der S-Bahnhof Hohenbrunn und das Altenheim in Riemerling. Neuerdings gibt es in Hohenbrunn 3 Haltestellen: Dorf-, Hubertus- und  Bahnhofstraße (an der Taufkirchner Straße Nähe „Alter Wirt“). Die Haltestelle Dorfstraße zu finden ist nicht ganz einfach. Sie ist nämlich Ecke Kirchstockacher/Höhenkirchner Straße.

Wie früher kann man in 6 Minuten vom Dorf Hohenbrunn in das Brunnthaler Einkaufzentrum im Gewerbegebiet Nord fahren, um dort zum Beispiel in einem der vielen Geschäfte einzukaufen. Die oft überfüllten Parkplätze können einen kalt lassen. Dafür muss man auf die Uhr schauen, um rechtzeitig vor der Rückfahrt an der Haltestelle bzw. zuvor an der Kasse zu sein. Neu ist, dass der Bus 214 jetzt auch samstags und sonntags fährt. Er verkehrt regelmäßig jede Stunde, werktags zu Stoßzeiten auch öfter.  Ein Fahrplan ist sehr zu empfehlen. Es gibt ihn kostenlos im Rathaus beim Bürgerbüro gleich links nach dem Eingang. Dort liegen zwei kleine Fahrpläne für die Busse 214 und 241 auf, sowie ein größerer für alle Busse unserer Region. Die Routen sind durch farbige Linien auf einen Blick zu sehen.

Der Bus 241 fährt die Ottostraße entlang und dürfte insbesondere für die Riemerlinger Bürger  interessant sein. Der 214er fährt auch die Ottostraße entlang - wie gesagt bis zum Altenheim - und von dort über die Ottostraße usw. zurück nach Hohenbrunn.

Es gibt viele Möglichkeiten in eine der vielen anderen Linien umzusteigen. Eine nützliche Alternative, wenn die S-Bahn mal ausfällt. Besonders hinzuweisen ist auf den Bus 210, der neuerdings auch das Brunnthaler Gewerbegebiet anfährt. Er verkehrt hauptsächlich auf der Rosenheimer Landstraße im 10-Minuten-Takt bis zum S- und U-Bahnhof Neuperlach.

Im großen Fahrplan wird auch das MVV-Tarifsystem erklärt. Vorteilhaft ist es natürlich, wenn man eine Monatskarte besitzt, sonst kostet ein Einzelfahrschein mit dem Bus (bis 4 Haltestellen) 1,40 Euro, mit der Streifenkarte (1 Streifen) 1,30 Euro. Übrigens: Das vorher genannte Brunnthaler Einkaufszentrum befindet sich noch im MVV-Innenbereich und deshalb gilt hier auch die entsprechende Monatskarte.

 

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